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Körperbau

Hier finden Sie Nahaufnahmen von einzelnen Körperteilen der Dinos.

Zu finden sind hier Bilder von Schuppenanlage, Augen, Beine usw. der testudo hermanni boettgeri......

Aber auch den Schildkrötenpanzeraufbau, als Erläuterung und zur Sensibilisierung wie empfindsam die Tiere unter ihrer hauchdünnen Hornschicht sein müssen, an einem Panzerskelet  erklärt, soweit ich es aus meiner nicht fachmännischen Ansicht erklären kann.

Augenblicke

Neugierige, klare Blicke gesunder Landschildkröten.

Mercedes

Paloma

Amanda

Murphy

Orka

Landschildkröten mit geschlossenen Augen.

Paloma

Orka

Louginia

Mercedes

Waghalsiges

Nostradamus

Die kleinen Schuppen unter dem Hals.

In den vorderen Teil des Panzers geschaut, wo der Hautansatz fest am Panzer gewachsen ist.

Nostradamus

Nostradamus

Auf die “Mütze” geschaut

Esmeralda

Dort, wo ich mit roten Punkten markiert habe, haben sich bereits im Jahresrhythmus die Schuppen erneuert, deshalb sind sie heller.

Nostradamus

”Fellwechsel”

Momo: Der Pfeil zeigt wie sich die Haut in kleinen Stücken abpellt. Mercedes: Ihr rechtes Hornstück über der Nase ist bereits erneuert, das andere herbt sich gerade erst ein wenig ab.

Momo

Mercedes

Nostradamus: Der Pfeil zeigt sehr deutlich wie die alte Haut aufplatzt und darunter die neue Haut zum Vorschein kommt. Daher vielleicht der Spruch “...aus der Haut gefahren”?

Nostradamus

Gehöriges, Nasaliges, Geschnäbeltes

Bei Nostradamus und Orka habe ich eingezeichnet wo sich das Ohr der Schildkröte unter einer Hautmembran befindet. Auch Schildkröten können eine Mittelohrentzündung bekommen, deshalb sofort  zum Tierarzt, wenn diese rot eingekreiste Stelle eine dicke Wölbung nach Aussen hin zeigt.

Nostradamus

Nostradamus

Eingekreist, Orkas “Ohren”.

Orka

Orka

In der Mitte über den Nasenlöchern hat eine Schildkröte mehrere “Löcher” wie angedeutet. Ich vermute, dass dies sowas wie eine Thermofühlung ist, aber ich weiss es nicht genau. Ich wäre sehr dankbar, wenn mich  jemand aufklären könnte, der es sicher weiss.

Whoopy

Paloma

So wie jedes Auge, sieht auch jeder Schnabel etwas anders aus. Keine Schildkröte sieht genauso aus wie eine andere.

Mercedes

Momo

Bei Louginia kann man sehr schön den Gaumen oben erkennen.

Murphys Schnabel ist von Natur aus sehr langgezogen, dies hier ist kein zu langer Schnabel, sondern nur eine etwas andere Form des Kiefers.

Murphy

Louginia

Hammer, dieser Nagel!

Der mächtige Schwanznagel eines jungen erwachsenen, geschlechtsreifen Männchens.

Nostradamus

Hinterbeine oder Elefantenstampferchen

Nostradamus rechtes Hinterbein untendrunter, quasi die “Schuhsohle”.

Nostradamus linkes Hinterbein obendrauf. Jeder Zeh ist am Ansatz von beweglichen Schuppen umgebend geschützt und kann sich darin bewegen wie in einem Kugelllager

Nostradamus linkes Hinterbein unten. am 2. Zeh von unten kann man sehr gut erkennen, wo unter der Hornschicht der Zeh-Knochen entlangverläuft

Whoopys linkes Hinterbein unten. Auch hier ist der Knochen und auch die Blutader gut zu erkennen.

Krallen und Verwachsenes

Mercedes zeigt das typische Aufsetzen des Vorderbeins, was immer etwas wirkt als hätte die Schildkröte X-Beine *grins*

Whoopy vorne links oben. Sehr gut zu erkennen hier die Rille, die wie ein Gelenk beweglich ist.

Nostradamus vorne links oben

Die Vorderbeine haben jeweils 5 Zehen.

Esmeralda vorne links oben

Murphy vorne links oben

Auch alle Füßchen der verschiedenen Schildis sehen völlig anders aus, keine sieht der anderen genau gleich.

Scarlet vorne links oben mit nur 4 Krallen. 4 Zehen kommen häufig vor, nicht jede Schildi hat 5 Zehen -  sollte sie aber von Natur aus haben.

Momo vorne rechts oben mit nur 4 Krallen und davon 2 zu einer zusammengewachsen. Das Zusammenwachsen zweier oder mehr Krallen, habe ich nur bei “Weibchen” kennen gelernt die  über 32°C Bruttemperatur hatten um unbedingt weiblich zu werden. Für mich ist das ein Eizeitigungsfehler. Den ich beim Kauf von Momo leider zu spät entdeckt hatte.

Nostradamus rechts vorne unten drunter

Orka vorne rechts unten drunter

Panzerskelet einer Landschildkröte

Der Zufall wollte es, dass mein längst verstorbenes Dinomännchen “Omo”, was bei einem plötzlichen Unwetter unglücklicherweise von großen Wassermengen überrascht wurde und ertrank, mit  der Erde, in der er damals beerdingt wurde, ausgehoben werden musste, weil ich ihn gerne beim Umzug mit in unser neues Haus nehmen wollte, damit er bei uns sein kann, und dort im neuen Schildkrötengehege wieder beerdigt werden  konnte.

Mit größtem Respekt vor dem Tot versuchte ich die Überreste von dem mit 7 Jahren verstorbene “Omo” zu bergen. Ich wusste nicht was da auf mich zu kommt, was mich da für ein  Anblick erwarten würde. Ich wusste nur, dass ich Omo auf keinen Fall im alten Haus im Garten zurück lassen wollte, weil Omo eine meiner ersten drei Schildkröten war und einfach dazu gehört wie altes Inventar, egal wie und in  welcher Form, er gehört einfach als Beginn dessen was meine Zucht heute ist, wie ein Grundstein dazu, den man nicht einfach weglassen oder vergessen kann.

Meine Angst, nach 3 Jahren eine vielleicht noch madige und verwesende Schildkrötenleiche vorzufinden war ungeheuer groß, aber der Wunsch Omo ins neue Haus mit zu nehmen, war  noch größer.

Eigentlich wollte ich ja nur den Erdaushub mit Omos Überresten in den neuen Garten überführen, aber ihn bergen bevor es frostig wird, weil wir nicht genau wussten zu welcher  Jahreszeit wir umziehen würden. Als ich dann aber sah, wie perfekt dieser Panzer noch stabil war, nach 3 Jahren, ca. 20 cm tief unter der Erde, war ich einfach fasziniert und von wissenschaftlicher Neugier in den Bann gezogen.  Vorgefunden habe ich nicht Omo, sondern seine verlassene Hülle, wie ein Autowrack ohne Fahrer, indem irgendwann auch die Sitze und weichteile weggefault waren. Der Besitzer dieses Wunderwerks Panzer exestierte also wirklich nur  noch in meinem Herzen, und nichts war von ihm selber übriggeblieben. Alles was Omo als Seelchen nicht mehr brauchte, hat er nach seinem “Tot” zurück gelassen. Den Tot sehe ich seitdem anders als vorher, wo ich vielleicht noch  “Angst” davor hatte jemanden zu verlieren. Die Seele lebt weiter in unseren Herzen, nur die Hülle vegammelt mit den Jahren.

Als ich Omos Panzerknochen immer weiter ausgrub, und alles noch so perfekt in der Erde  vorhanden war, war ich einfach total fasziniert über das Wunderwerk Schildkröte,  was die Natur da in jedem werdenden Krötchen seit so vielen Jahrhunderten zusammen zaubert.

Weil dieses Panzerskelet mir so viele neue Einblicke in die Sensibilität dieser Tiere geschenkt hat und mir soviele Erkenntnisse über meine Tiere ermöglicht hat, wofür ich  Omo zutiefst dankbar bin, habe ich beschlossen, Omos verlassenes “Haus” fein säuberlich mit einem feinen Pinsel zu restaurieren, damit ich jedem Schildkröteninteressierten Menschen und Tierfreund wiederlegen kann, dass der Panzer  nicht das unsensible harte Ding ist, wo eine Schildkröte nichts durch merken kann. So ein Panzer muss ein hochsensibles Werk sein, wo das Tier jede Berührung durch spüren dürfte, die wir ihm schenken oder aber auch antun. Seit dem  begrüße ich meine Schildkröten immer mit Streicheleinheiten, weil mir nun sehr deutlich wurde, dass sie das ALLES spüren und für ihre kleine Seele empfinden und es mit Sicherheit zu ihrem täglichen Wohlbefinden beitragen kann.  Liebe ist eben heilsam, dafür braucht man kein Staatsexamen um das zu wissen.

Wie schrecklich muss dann unser Fundpanzerkind “Catweezle” mit seinen großen Bisswunden gelitten haben, wo ganze Panzerstücke raus gebissen wurden und abgestorben sind????  Diese Vorstellung ist unerträglich für mich. Die Schildkröten früher, die mit einem Bohrloch im hinteren Teil des Panzers an einem Seil fixiert wurden, als niemand was über diese Tiere wusste und viele so handelten. Unglaublich  diese Vorstellung, wobei ich niemals auf die Idee gekommen wäre ein Loch in einen Panzer zu bohren, das fand ich immer schon völlig daneben und grausam.

Und schon die in zu engen Terrarien nur drinnen gehaltenen Schildkröten, die sich aus Platzmangel und Not an den Terrarienwänden den Panzer wund reiben beim apathischen hin  und her laufen um den Weg nach draußen zu finden, um ihrem Bewegungsdrang nachkommen zu können - diese ewige Schrabberei an der Scheibe oder noch schlimmer an Steinen entlang, müssen den Tieren auf Dauer doch schlimme Schmerzen  verursachen, nicht nur psychiche Schäden.

Ich bin kein Fachmann, aber wenn ich mir den Panzeraufbau meiner verstorbenen Schildkröte ansehe, weiss ich sehr wohl, dass so ein Tier hochsensibel sein muss, und zwar am  ganzen Körper, innen so wie aussen.

Ich sehe es als meine Pflicht an, auch andere an diesem Wunder der Natur Teil haben zu lassen, damit Omo zumindest nicht ganz umsonst gestorben ist. Sein Tot soll im  Nachhinein durch die Möglichkeit sein “verlassenes Haus” ansehen zu dürfen, vielleicht viele seiner noch lebenden Artgenossen vor Verletzungen schützen, indem jeder Schildkrötenbesitzer der dies hier liest und anschaut, in seinem  Tier ein hochentwickeltes, feinfühliges, sehr sensibles, empfindsames Krötchen erkennt.

Gebogene Horndoppelplatten, die an den Seiten von Bauchpanzer zum Rückenpanzerübergang sind.

Oben: Die dünnen Hornplatten des Bauchpanzers.

Knochen des Bauchpanzers als Innenansicht. Wie ein Puzzle perfekt die Teile ineinander gesteckt und damit hochstabil.

Bauchpanzerknochen diesmal von Aussen betrachtet - hier fast zusammengefügt.

Knochen des Bauchpanzers als Innenansicht. Hier sieht man das perfekte Stecksystem der Natur. Jedes Spitzchen hat ein Loch wo es genau rein passt und jedes ist anders. Dieser Aufbau ist ein  reines Wunderwerk der Natur.

Bauchpanzerknochen aussen - auseinandergezogen.

Bauchpanzer-Innenseite zusammengefügt.

Bauchpanzer-Innenseite auseinandergezogen. Sichtbare, perfekte Steckverbindungen.

Oben: Knochen Splitterreste. Dunkelrot = Teile der Wirbelsäule. Grün = Kieferknochenreste. Bleu = Zehenknochenrest. Orange = ???????

Oben: Grüne Pfeile = Hornschuppen von Beinen und Zehen. Rote Pfeile = Teile der Wirbelsäulenverbindungen, die nur hauchdünn sind und mit einer “Öse” als Aufhängung versehen sind.

Unten: Exakt füreinander gezackt-gefugt.

Unten: Meine Faszination gilt den exakten Knochenverbindungen, die sogar (B)Rücken halten würden.

Unten: Die größten Knochen sind wohl die Schulterknochen, Oberarm und Oberschenkel.

Oben: Ich glaube hier kann man sehr gut erkennen, dass zu Urzeiten einst ein Rücken-Panzer aus Rippen entstand, die mit der Wirbelsäule fest verankert sind und irgendwann im Laufe der  Evolution zu einer zusammengefügten Knochenplatte wurde, als perfekter Schutz des Tieres - der Panzer. Ich glaube, keine Brücke könnte stbiler konstruiert sein.

Oben: Der knöcherne Nackenrand unter den Hornplatten.

Oben: Weitere kleine Knochen. Rote Pfeile = Zehenknochen, die unter dem Hornnagel der Zehen stecken.

Oben: Noch kleinere Knochen. Roter Pfeil = Kieferknochen, der unter der Hornschneide sitzt.

Oben und rechts: Rückenpanzerteilstück ohne Markierungen zur besseren Ansicht der Erklärung (siehe rechts!).

Das selbe Rückenpanzerteilstück wie links, aber mit Markierungen. Rote Linien = Dort dürften sich überall die Blutadern und feinen Äderchen entlangschlängeln - direkt unter der dünnen  Hornschicht des Rückenpanzers. Die Lage der einzelnen dünnen Hornplatten direkt auf dem Knochen ist jeweils grün eingezeichnet. Die Blutgefäße und Nerven verlaufen nicht, wie ich früher dachte, an den Rändern der  Hornplatten, sondern jeweils  direkt unter der Hornplatte. Dies gibt sehr deutlich Preis, dass der Panzer auch empfindsam für Berührungen sein dürfte und eine Schildkröte auch unser Streicheln spürt, etwa wie beim  Menschen über den Fingernagel

Links: Der Rückenpanzer komplett von innen gesehen.

Links: Der Rückenpanzer komplett von aussen betrachtet.

Links: Die rote Markierung am Rückenpanzer zeigt den wahrscheinlichen Verlauf der Blutäderchen die den Knochenpanzer mit allem versorgen, die unter der dünnen Hornschicht liegen.

Links: Die hauchdünne Hornschicht des Rückenpanzers.

Oben: Sehr schön zu erkennen, die Aufhängung für die Wirbelsäule, die fest mit dem Rückenpanzer verwachsen ist.

Links: Hier erkennt man, wie dünn die Hornplatten sind.

Links: In den Knochen selber findet man hunderte von winzigen Verbindungs-Kanälchen, durch die der Knochen einst mit Blut und Nährstoffen versorgt wurde??

Links: Steißbein und Hüftgelenkaufhängungen.

Oben: Steißbein Innenansicht.

Links: Ein sehr wichtiges “Puzzleteil”- ein zentrales Verbindungsstück im Bauchpanzerknochen.

Links: Es gibt auch Knochen, die wie eine Schieferwand zusammengefügt sind.

Oben: die “Zackenfugen” flach über den Panzer betrachtet.

Oben: Die Wirbelsäulenknochen.

Links: Grün = Wirbelsäulenaufhängung. Blau = Steißbeinaufhängung. Gelb = Rippenansätze mit Verbindungsstücken.

Bei der Gelegenheit ist es mir noch einmal sehr wichtig zu sagen, dass niemand das Recht hat diese Bilder oder Texte zu kopieren oder für mehr als nur für sich selber zum Ansehen zu nutzen, weil all die Arbeit  später mal ein THB Landschildkrötenbuch werden soll, was sich dann selbstverständlich jeder auf dem freien Markt kaufen darf. Bitte haben Sie dafür Verständnis, wenn ich für mehr als 12 Jahre langer sorgfältiger Fotoarbeit,  Schreibarbeit, Zeitinvestition und viele Stunden, Tage, Wochen, Monate, Jahre Beobachtsungsarbeit und Soft-Forschung an meinen Tieren auch später gerne die “Ernte”, den Preis dafür einfahren möchte. Ich habe dafür teilweise sogar  meinen Job niedergelegt um für Beobachtungen bei den Tieren sein zu können jederzeit, weil mir die Arbeit an meinem Schildkrötenbuch wichtiger waren als genügend Geld in der Tasche zu haben.

Deshalb bitte ich hier einmal nett um Ihr Verständnis, dass ich bei Diebstahl meiner Texte und Fotos sofort Anzeige erstatten werde und auf Schadenersatz klagen werde.

Sollten Sie zu dieser Homepage, zu meinen Zuchttieren, Abgabetieren, zum Thema Landschildkröten-thb oder  Naturkosmetik Fragen haben, so haben Sie jederzeit die Möglichkeit mich per Mail hier zu erreichen:

Kraeuterhexe@Kamillenwiese.de

Besuchen Sie auch gerne meine Ölgemälde- Kunstgalerie:

www.Catunikation.de